Am 22./23.08.2026 fand im Kieler Yacht Club der zweite Spieltag der Deutschen Junioren Segel-Liga statt. Unsere Reise in den Norden begann jedoch schon zwei Tage vorher, da die Anreise in den hohen Norden doch einen ganzen Tag einnimmt.
So ging es am Donnerstag (19.08.2026) mit dem Vereinsbus los. Der Grund hierfür war, dass die Liga am Freitag vor dem Event eine J/70 zum Training zur Verfügung stellt. Diese Chance ließen wir uns nicht nehmen, da wir als Team noch nie in der Konstellation gesegelt sind. Das Training fiel jedoch aufgrund des geringen Windes eher kurz aus, so nutzten wir es mehr um noch ein paar Dinge zu besprechen, um Klarheit auf dem Boot zu bekommen, damit jeder weiß was er wann machen muss.
Der MRSV wurde vertreten durch Antonia Wilhelm auf dem Vorschiff, Leonardo Ruhdorfer (Trimmer), Felix Dünisch (Taktik) und Steuermann Armin Altena.
Am Samstag ging es morgens um 09:00 Uhr mit der Steuermannbesprechung. Im Anschluss dazu fuhr das Startboot raus und die Regatta war eröffnet. Die Windvorhersage stimmte, mit einem Grundwind von 20 Knoten aus WNW und mit Böen bis 30 Knoten, stellten wir uns auf hitzige und anstrengende Wettfahrten ein. Wir segelten bei diesen Bedingungen sieben Flights (Jedes Team fuhr also sieben Rennen, da das Fleet von 27 Teams in drei Wettfahrten geteilt wurde, so dass immer neun Clubs gegeneinander segeln). Wir platzierten uns am Ende des ersten Tages im Mittelfeld mit teils guten als auch schlechte Platzierungen. Der Kieler Yacht Club sorgte im Anschluss mit Freibier und sehr gutem Essen für gute Stimmung unter den Seglern und mit der Party am Abend war es organisatorisch ein gelungener Tag.
Der zweite Regattatag ging mit den gleichen Wetterbedinungen um 10:00 Uhr los. Wir starteten mit zwei guten Wettfahrten und waren so zu diesem Zeitpunkt nur fünf Punkte entfernt von Platz 6. Die Motivation war dementsprechend hoch noch weiter nach vorne zu segeln, doch es sollte anders kommen. Die letzten beiden Rennen waren katastrophal, wir machten Fehler, die uns sonst an diesem Wochenende nicht so extrem passiert sind. So rutschten wir wieder nach hinten und beendeten den zweitem Spieltag der DJSL auf Rang 13 von 27 Teams.
Das Fazit des Wochenendes ist eindeutig: um bei der DJSL vorne mitzufahren, braucht es ein eingespieltes Team, welches zusammen trainiert und sich gut kennt. Jeder muss wissen was er wann wie zu tun hat, damit bei dem Event alles reibungslos funktioniert und der MRSV vorne mitfährt. Ich hoffe, dass gesehen wird, dass die MRSV-Jugend Potential hat und dieses weiter fördert, damit auch der MRSV in der Zukunft zu den Top-Clubs in Deutschland gehört. Es war ein sehr gut organisiertes Event vom KYC und wir kommen gerne wieder. Der MRSV gratuliert den Gewinnern und allen anderen Clubs.


Bericht: Armin Altena
Fotos: Paul Ingwersen (KYC)







