Was für ein Regattawochenende am Starnberger See: Am 12. und 13. September 2026 standen beim MRSV der 74. Ernst-Fischer-Gedächtnispreis und die Vereinsmeisterschaft auf dem Programm. Die Teilnehmenden erwarteten spannende Wettfahrten, wechselnde Windbedingungen und eine Stimmung, die an Land und auf dem Wasser gleichermaßen begeisterte.
Der 74. Ernst-Fischer-Gedächtnispreis
Am Samstag zeigte sich der Starnberger See von seiner schönsten Seite. Ein stabiler Süd- bis Südwestwind mit 5–8 kn sorgte für ideale Bedingungen. Der traumhafte Segeltag begeisterte alle Teilnehmenden und ließ echtes Regattagefühl aufkommen.
Nach gesegelter Zeit setzten sich Stefan Braun und seine Tochter vom BYC mit ihrem FD durch. Felician Köstler und sein Sohn, ebenfalls vom BYC, erreichten mit einer Melges 24 den zweiten Platz. Dritter wurde Heiner Müller und seine Crew vom YCSS mit einer 806.
Alle Ergebnisse des 74. Ernst-Fischer-Gedächtnispreises findest du hier.
Auch nach der Wettfahrt blieb die Stimmung bestens. In der Auswertung sorgten einige späte Korrekturen zwar für Überraschungen und bei manchen auch für schmerzhafte Veränderungen. Der Freude am gemeinsamen Segeln tat das jedoch keinen Abbruch. Alle hatten ihren Spaß – und hoffentlich bist auch du im nächsten Jahr wieder dabei.
Für den gelungenen Abschluss an Land sorgten Rosa und Luigi. Ihr tolles Menü kam bestens an und machte alle mehr als satt. So klang ein großartiger Segeltag in geselliger Runde aus.
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Spannende Bedingungen bei der Vereinsmeisterschaft
Am Sonntag ging es mit der MRSV-Vereinsmeisterschaft weiter. Der Wind kam zunächst aus Süd und wehte mit 8–10 kn. Nach der ersten Wettfahrt drehte er auf West und nahm auf 10–12 kn zu. Der Tag war zwar nicht mehr ganz so sonnig wie der Samstag, blieb aber trocken und bot durchgehend gute Bedingungen zum Segeln.
Winnes ließ als Wettfahrtleiter drei Wettfahrten in zwei Klassen segeln. In der Optiklasse gingen vier Teilnehmende an den Start. Patrick Heldwein sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Soomi Lou Choi auf Rang zwei und Vincent Schmid auf Rang drei.
Die vollständigen Ergebnisse der Optiklasse findest du hier.
In der Yardstickklasse mit 37 Teilnehmenden zeigte Marcus Funke eine beeindruckende Serie: R1: 1, R2: 2, R3: 1. Damit gewann er nach berechneter Zeit. Gleichzeitig war er das schnellste Schwertboot und nahm gleich zwei Pokale mit nach Hause.
Beste Dame wurde Susanne Hübner mit ihrem Team auf ihrer J70 und Jugendmeister 2026 wurde Ferdinand Ecker auf der ILCA.

Den zweiten Platz erreichte das Team Wolfgang Welz mit einem Drachen. Emmanuel und Isabelle Berthommée segelten mit ihrem H-Boot auf Rang drei.
Alle Ergebnisse der Yardstickklasse findest du hier.
Zum Ende der dritten Wettfahrt wurde es noch einmal richtig anspruchsvoll. Heftige Böen machten den Zieleinlauf spannend und verlangten den Teams volle Konzentration ab. Genau solche Momente bleiben im Gedächtnis: Wenn jede Böe zählt, die Boote um Sekunden kämpfen und der Ausgang bis zuletzt offenbleibt.
Zwar meldeten in diesem Jahr deutlich weniger Bootseigner als in den vergangenen Jahren. Das lag vermutlich am letzten Wochenende der Sommerferien, das für Familien mit schulpflichtigen Kindern ungünstig war. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Auf dem Wasser wurde engagiert gesegelt, an Land viel gelacht und gemeinsam ein schönes Regattawochenende gefeiert.
Zwei Regatten, zwei ganz unterschiedliche Tage und viele besondere Momente: Der 74. Ernst-Fischer-Gedächtnispreis und die MRSV-Vereinsmeisterschaft haben einmal mehr gezeigt, wie viel Freude im gemeinsamen Segeln steckt. Danke an alle Teilnehmenden, an die Wettfahrtleitung, das Helferteam sowie Rosa und Luigi für ihren Einsatz. Wir freuen uns, dich hoffentlich auch im kommenden Jahr wieder auf dem Wasser zu sehen.
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Kai Keiork
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18.09.2026







